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Hund Katze Maus goes Namibia10/2011 Die Dreharbeiten für die Jubiläums Sendung "Hund Katze Maus" auf VOX in Namibia auf der Wildlife Farm Na an kuse sind erfolgreich abgeschlossen. spin tv gelang es Kooperationen zu vermitteln und begleitete Dr. Wolf bei der Erkundung der namibianischen Tiervielfalt. |
Presseresonanz NOTRB vom 29.07.2011 in Köln08/2011 |
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spin tv und die NOTRB05/2011 spin tv ist Partner bei einem der kultigsten und innovativsten Boxlaienevents in Deutschland: „Night of the raging bulls“. Seit 2004 veranstaltet die A³ Veranstaltungsagentur die Laienboxgala NOTRB nicht nur in Deutschland. Bisher wurden 13 Events dieser kultigen Boxlaienveranstaltung in deutschsprachigen Metropolen immer vor ausverkaufter Kulisse durchgeführt. Insgesamt über 10.000 begeisterte Fans feiern ihre Boxchampions. |
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Presseresonanz NOTRB vom 29.07.2011 in Köln08/2011 Quelle: Bild.de 27.07.2011 Feuerwehrmann, Zahnarzt, Software-Entwickler, Wissenschaftler ... alle haun se sich auffe Schnauze Hier prügeln sich Normalos im Fight Club ...und 2000 Zuschauer wählen den Sieger "NOTRB" Schrill-schräge Box-Gala Den Mantel der Spießigkeit abstreifen. Die Muskeln einölen. Und sich von johlenden Fans feiern lassen. Das geht hier... Willkommen bei „Night of the Raging Bulls“ – kämpfen fast wie Brad Pitt im Hollywood-Movie „Fight Club“! Morgen verlassen sechs Hobbysportler ihr bürgerliches Leben und steigen in der Halle Tor 2 in den Ring. 2000 Zuschauer schauen zu, wie sich die „Otto Normalos“ nach Boxregeln prügeln und wählen den Sieger. Als Boxer im Ring: u.a. ein Feuerwehrmann, ein Zahnarzt, ein Medienwissenschaftler, ein Software-Entwickler. „Wir hatten mal einen 45-jährigen Werbetexter. Der meinte: ‚Ich box‘ hier gegen die Midlife-Crisis“, erzählt Ringrichter Tobias Take(35): „Der eine geht beim Marathon an seine Grenzen, und der andere geht eben in den Ring.“ Das ganze wird aufgezogen als schrill-schräge Box-Gala. Die Kämpfer treten an mit Namen wie „Boxing Bombero“ (der Feuerwehrmann) und „Fleischer reloaded“ (der Medienwissenschaftler). Auch die drei Kämpfe haben Schmuck-Namen wie „Bohrn to kill“. Unter diesem Titel boxt ein Zahnarzt gegen Software-Entwickler Jannis Tikoudis (36). Der hat sich den Kampfnamen „Smiliing Killer“ zugelegt. Er boxt erst seit sechs Monaten. Sprecher Take: „Die meisten unserer Kämpfer sind Box-Anfänger. Sie bekommen aber einen Probekurs.“
Quelle Express Köln 31.07.2011 Halle Tor 2
Von BASTIAN MAY Köln – Der Kiez, wie er leibt und lebt, und das mitten in Köln. Die Halle glich einer riesigen Spelunke auf dem Rummel. Was in der Halle Tor 2 in Braunsfeld abging, erinnerte schwer an die Reeperbahn zu ihren besten Zeiten. Gemixt mit einem Hauch von Kölner Karneval - denn das Publikum tritt hier teilweise milieugetreu und ludenhaft an.
Willkommen beim Fight Club - nur op kiez-kölsch. Sechs „Rummelboxer", die sonst normale Bürger sind, vom Feuerwehrmann bis zum Sportlehrer, stiegen in der Halle Tor 2 gegeneinander in den Ring. Die „Night of the Raging Bulls" lockte knapp 2000 Zuschauer nach Ehrenfeld. Die ersten Hingucker gab es schon vor den eigentlichen Kämpfen der „Hobbyklopper".
Das ist das Event: Das erste Mal fand die „Night of the Raging Bulls" 2004 statt. Die Hobbyboxer kämpften im Mülheimer Kulturbunker vor 300 Gästen. Samstag war die 14. Auflage. Seit 2011 findet das Fun-Event dreimal im Jahr statt. Als nächstes am 10.12.2011 im Gloria.
Erstes Highlight noch vor den Kämpfen: Daniel Funke alias Diesel-Boxer „Johnny Love" (24) wird mit Helikopter eingeflogen, landet direkt vor der Halle. „Von Boxen hab' ich eigentlich keine Ahnung, das erste Mal trainieren war ich vor ein paar Monaten. Da war die Anmeldung schon durch", so der Marketingkaufmann.
Das Box-Event wurde 2004 ins Leben gerufen und war zunächst nur ein Spaß, bei dem Veranstalter Sönke Andersen noch selber mitkämpfte. Gestern gab er als „Fleischer reloaded" sein Comeback:. „Es macht einfach irre Spaß mit all den Leuten, die drei Runden à zwei Minuten waren aber die Hölle.
In den drei Kämpfen des Abends sah man schon den ein oder anderen Bierbauch. Ringrichter gibt es keine. Wer gewinnt, entscheidet der Applaus der Massen. Eine einzige Party mit Musik von Heintje bis Snoop Dogg, sexy Nummerngirls, aber eben auch knallharten Kämpfen.
Quelle KSTA 01.08.2011 Der Sieg des Fleischers
Es ist vielleicht eines der letzten großen Abenteuer unserer Zeit: Anlässlich der „Night of the Raging Bulls“ steigen in der Discothek Halle Tor 2 Laienboxer vor 2000 Zuschauern in den Ring. Es ist ein Abend voller Aufregung, Anstrengung und Adrenalin.
Der Fleischer (schwarze Hose/weißer Seitenstreifen) bestreitet seinen ersten Boxkampf bei der Night of the Raging Bulls in der Halle Tor 2 (Bild: Stefan Worring) Köln - Der Fleischer hat noch keine Zeit gehabt, in sich hineinzuhorchen, und an einem Spiegel ist er auch noch nicht vorbeigekommen, seit er Box-Weltmeister nach Version der „International Federation“ ist. Auf die Frage, wessen Blut ihm da auf der Wange klebe, fasst er sich verblüfft ins Gesicht. „Keine Ahnung“, sagt er, und dann: „Aber ich glaube, es ist seins.“ Der erste Kampf der Boxgala ist eine schnelle und bemerkenswert blutige Angelegenheit gewesen, und Der Fleischer hat gewonnen. Es ist Freitagabend, die „Night of the Raging Bulls ()“ gastiert in der Großdiscothek „Halle Tor 2“. Die Veranstaltung trägt ihren Namen in Anlehnung an Martin Scorseses finsteres Boxerdrama „Raging Bull“ (auf Deutsch: „Wie ein wilder Stier“), und wie im Film mit Robert De Niro geht es auch hier um den Sport als Mittel der totalen Unterhaltung. Allerdings nähern sich die Organisatoren der dem Geschäft vom anderen Ende der Skala. Die NOTRB ist eine überdrehte Persiflage auf die Profibranche, ein karnevaleskes Happening, in dem jeder seine Rolle findet.
Das Publikum etwa tut so, als entstamme es einer besseren Zeit des Profiboxens, in der die Kerle weiße Anzüge, Pelzmäntel und üppiges Brusthaar trugen und das Geld zum Fenster rauswarfen, während die Mädels alles dafür taten, die Blicke auf ihre atemberaubenden Dekolletés und die endlosen Beine zu lenken. Rund 2000 Zuschauer sind erschienen – und sie spielen ihre Rollen mit Hingabe. Viele sind mit Spritfressern der 70er und 80er Jahre vorgefahren, mit Mustangs oder dicken Benzen. Doch um die schert sich kein Mensch, als ein Hubschrauber mitten auf dem Gelände landet. Ihm entsteigt ein Trupp Jungs in feinstem Proletenzwirn so ungerührt, als sei es das Normalste der Welt, im Heli zur Disco zu kommen.
Nur der Ringsprecher braucht sich nicht zu verstellen, der ist ganz er selbst. Der „“, laut Angabe der Veranstalter der „Pornostar unter den Moderatoren“, beginnt seine Arbeit in einem hautengen, silberfarbenen Einteiler, der an der Vorderseite genau so weit offen steht, dass sein prächtiges Bauchfett perfekt zur Geltung kommt. Lasziv lässt er die Hüften kreisen, leckt sich die Finger und veranstaltet allerhand unsinniges Zeug, bis er sich irgendwann aus seinem Dress schält und in nichts als einem Leoparden-Slip weitermacht. Das Haus tobt. Gemeinsam mit der Saalkapelle, der „“, die von Prodigy über die White Stripes, Bob Marley und House of Pain fulminant Helden der jüngeren und mittelalten Musik-Vergangenheit nachspielt, stürzt der Bleibtreuboy das Publikum in Euphorie. In der Welt, in der man freitagabends nicht mit dem Helikopter auf Kneipentour geht, heißt Der Fleischer Sönke Andersen, ist Teilhaber einer Medienagentur und Veranstalter der Night of the . An diesemAbend ist er aber vor allem Teilnehmer am eigenen Laienbox-Spektakel, und im ganzen Spiel mit den Box-Klischees wird es beim ersten Gongschlag doch sehr ernst – zumindest für die Kämpfer. Denn Weglaufen ist nicht. Andersen ist 33 Jahre alt, das ist etwa das Alter, in dem Hobbyfußballer von ihrem Arzt die Empfehlung bekommen, sich besser nur noch Sportarten zu widmen, in denen für die nächsten 15 Sekunden klar ist, was passiert. Joggen und Schwimmen also, vielleicht Radfahren, trotz des Sturzrisikos. Die Geschehnisse im Boxring entziehen sich jeder Planung. Und genau darin liegt der Kick. Boxen als Freizeitsport boomt. Das Training ist hart und vielseitig, Boxen lenkt ab von allem, was man gemeinhin sonst so tut – ganz gleich, ob man nun Arzt ist, Anwalt oder arbeitslos. Mit einem Gegner in den Ring zu steigen unterscheidet sich jedoch fundamental von der Arbeit mit Sprungseil und Sandsack. Als Laie vor 2000 Zuschauern zu boxen könnte eines der letzten Abenteuer unserer Zivilisation sein. Diese Erfahrung macht vor allem „Concrete“, der Gegner des Fleischers. Was die Kontrahenten im Ring veranstalten, hat mit Boxen wenig zu tun. Beide sind athletisch gebaut, aber trotz der Askese der vergangenen Monaten nur beinahe austrainiert. Was den Fleischer und Concrete außerdem von zum Beispiel einem Fünftligafußballer unterscheidet, der seinen Sport von Kindesbeinen an betreibt, ist diefehlende Erfahrung. Der Boxsport ist viel zu komplex, um ihn als Erwachsener innerhalb weniger Monate erlernen zu können. Von Fechten mit Fäusten ist daher wenig zu sehen, als sich Der Fleischer und Concrete übereinander hermachen. Beide sind ausschließlich auf Kopftreffer aus, und Der Fleischer trifft besser. Würde er seit früher Jugend boxen, könnte Concrete vielleicht improvisieren. Doch statt eines alternativen Kampfplans entwickelt er nur Panik. Er kassiert schwerste Hände, geht zu Boden, und obwohl er sich noch einmal aufrappelt, setzt der Ringrichter dem Kampf bald ein Ende. Und das ist auch besser so. Hinterher steht Der Fleischer mit leuchtenden Augen in einer stillen Ecke, ruft nach „Bier und 'ner Kippe“. „Ich hätte nicht gedacht, dass meine Gerade so gut funktioniert“, sagt er. Zwar hätte er gern einen „richtigen K. o. gehabt, also dass der liegen bleibt“. Wenige Minuten nach dem Kampf kommt allerdings schon wieder Sönke Andersen hervor, ein reflektierter Mensch mit Mitgefühl für den Gegner. Einen richtig schweren habe er Concrete, den er plötzlich wieder „Simon“ nennt, vielleicht doch nicht gegönnt, denn „wir haben ein freundschaftliches Verhältnis“. Klar geht es auch um seinen Kampf, „und ich finde es cool, dass ich das Ding gewonnen habe“, sagt Andersen. Aber er denkt auch an die Veranstaltung, seine Veranstaltung. „Wir machen im Ring unsere Gewalt. Und die Leute sind friedlich und haben Spaß.“
Quelle: kölnische Rundschau „Night Of The Raging Bulls“
Wenn der Hinz den Kunz vermöbelt
Von H.-G. Meisenberg, 31.07.11, 22:16h, aktualisiert 01.08.11, 12:32h
Über 2000 Besucher sind gekommen, um das „Männerparfüm“ Blut, Schweiß und - nein, Tränen gibt's in der Halle Tor 2 nicht - einzusaugen: Bei der „Night Of The Raging Bulls“ kämpfen Laien-Boxer um den Sieg und die Fans überbieten sich an verrückten Outfits.
Schräge Typen, harte Schläger. Bei der Boxparty in Braunsfeld kam jeder auf seine Kosten. Köln - „Mann am Boden - juutet Jefühl“, hat Graciano Rocchigiani mal gesagt, als man ihn nach dem Sinn des Boxens befragte. „Rocky“, der Kämpfer, der sich durch eine unglaubliche Angriffslust auszeichnete und aus seiner immer geschlossenen Doppeldeckung heraus seine Gegner wie ein wilder Stier überfiel. Bei der „Night Of The Raging Bulls“ (NOTRB) ticken die Uhren genauso. Die Jungs kennen keinen Rückwärtsgang. Hier gibt's nur „auf die Schnauze“ - immer feste druff - sie geben den wilden Stier bis zum letzten. Keiner gibt nach, bis der Kampf zu Ende ist, und das Publikum mit lautem Gejohle den Gewinner auslobt. Über 2000 Besucher sind gekommen, um das „Männerparfüm“ Blut, Schweiß und - nein, Tränen gibt's in der Halle Tor 2 nicht - einzusaugen. Und wer glaubt, beim Einmarsch der Fans schon alle Verrücktheiten gesehen zu haben - man kam im kleinen Schwarzen, Strandparty-Outfit, Lack und Leder, Borsalino, Federboa, Schlips um nackten Hals, Muskelsixpack und Tattoo - der wird eines Besseren belehrt, als der „Bleibtreuboy“ in den Ring steigt: Der Moderator des Abends stellt im engen silberfarbenen Body mit Sonnenbrille und Schweißband seine kongeniale Partnerin Patruschka aus Lemgo vor: Beine bis zum Boden, schwarzlederner Minirock, Heavy Metal Gürtel, schwarzes T-Shirt, tiefer Ausschnitt, blond. Die beiden werden auf unvergleichliche Art und Weise durch den Abend führen und die Fans bis zur Ekstase mitreißen. „Bleibtreuboy“ wird im Verlauf sein „Ganzkörperkondom“ verlieren und nur noch mit Tigerslip bekleidet in den Kampfpausen auf dem Ringboden liegend moderieren, und auch Patruschka zeigt, was eine Rampensau ist.
Der Boden ist bereitet für die Organisatoren „Highroller“ und „Tank“, die ihre Philosophie verkünden. Aber die geht im Lärm unter. Egal, kann man auch nachlesen: „Schreit Eure Lieblinge zum Sieg! Bei der NOTRB zählt jede Stimme, der Boxer mit dem lautesten Applaus ist neuer Weltmeister. NOTRB ist Straßenflair und Demokratie pur. Bei uns entscheidet einzig und allein das Publikum über Sieg oder Niederlage.“
Was dann folgt, sind drei Kämpfe, die die Feierwütigen außer Rand und Band geraten lassen. Die da gegeneinander antreten, sind keine Amateur- oder gar Berufsboxer. Hier boxen „Normalos“. Darunter ein Feuerwehrmann, ein Zahnarzt, ein Medienwissenschaftler und ein Software-Entwickler, die vielleicht einmal ein halbes Jahr Boxtraining absolviert haben und sich jetzt als „Smiling Killer“, „The Dentist“, „Concrete“, „Fleischer Reloaded“, „Johnny L. Ove“ und „Boxing Bombero“ unter Boxregeln „bearbeiten“. Und das richtig: Kein kluges Fintieren; keine geordnete Deckung, nur widerwillig Meidbewegungen, wenn's nicht mehr anders geht. Die Devise lautet „Draufgehen“, Schlag auf Schlag setzen. Teils richtig gut und „wie gelernt“ und teils mit himmelweit hergeholten „Windmühlenschlägen“ traktieren sich die Kontrahenten. Jeder Treffer wird vom Moderator, das fanatisierte Publikum übertönend, kommentiert, was dann etwa so klingt: „pam, pam, pam-bumm“ (Kombination) - lang gezogenes „whouuuw“ (Wirkungstreffer oder Niederschlag) - kurzes „Autsch“ (tut weh oder Cut).
Die „wilden Stiere“ geben alles, und am Ende schreien die Fans ihre Lieblinge zum Sieg. Allerdings ist schwer festzustellen, wer da letztendlich auf den Schild gehoben wird, mittlerweile ist die Veranstaltung zum kollektiven Kunst- und Klangwerk geworden, in dem wohl nur noch Ringrichter Tobias „Tayfun“ Take Nuancen der Lautstärke heraushören kann, um den jeweiligen Sieger zu bestimmen. Übrigens: Er hat einen wirklich professionellen Job gemacht. |
